Bolonkas von den
Lippewiesen
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Extrablatt Dezember 2015

Der M-Wurf hat Weihnachten gefeiert.

Mojo    






Mütze


  




Holly    



(M)ein Herzensbrecher
von
Silvia Kojtka


Wie alles begann
Nach einem halben Jahr der Trauer um unseren ersten Hund Timmy und mit meinem geplanten Umzug stand es nun fest, erneut einen Welpen in unsere Familie aufzunehmen. Auch der Name war uns schon sehr lange klar. Carlo sollte unser neues Familienmitglied heißen. Während der langen Suche im Internet bin ich irgendwann auf der Homepage von Gabi Bußmann gelandet. Gabi züchtet Bolonka-Zwetna’s. Diese Rasse war uns bis dato völlig unbekannt. Wie der Zufall es wollte, waren gerade Welpen geboren worden. Und sogar ein schwarzer Rüde war noch zu haben, der letzte Welpe aus diesem Wurf. Welch ein Glück. Es war schon damals Liebe auf den ersten Blick. Und das, obwohl ich doch nur Foto’s gesehen hatte, die ich auch sodann ausgedruckt habe, um diese meinen Eltern zu zeigen. Denn diese mussten auch noch einverstanden sein, da das neue Familienmitglied ja schließlich bei ihnen leben sollte, weil ich ja ganztags berufstätig bin. Auch meine Mutter war sofort ganz vernarrt und entzückt von diesem süßen Burschen.Total aufgeregt rief ich sogleich in voller Vorfreude bei Gabi an. Das war ein Freitag. Ich werde es nie vergessen. Denn meine Arbeitskollegin hat mich geradezu genötigt, mich sofort zu melden. Ja, dann kam die Ernüchterung. Gabi teilte mir mit, dass morgen früh, also am Samstag, eine Familie kommen würde, um sich den Rüden anzusehen.  Meine Stimmung sank auf den Tiefpunkt. Ich wollte ihn doch unbedingt haben, ihn und keinen anderen. Mir war sofort klar, dass die Familie ihn ganz bestimmt nehmen würde – denn wer konnte diesem Welpen schon widerstehen. Eine unruhige Nacht war vorbei und am nächsten Morgen rief ich weinend wieder bei Gabi an. Denn ich wollte diesen Rüden unbedingt haben. Sie sagte mir, sie würde sich sofort bei mir melden, so bald sich die Familie entschieden hätte. Nun saß ich wartend und zitternd am Telefon bis endlich nach endlosen drei langen Stunden für mich der erlösende Anruf kam. Iljoscha – diesen Namen hatte er von Gabi bekommen - war noch zu haben. Ich habe geweint – diesmal aber vor Glück. Ich konnte es kaum fassen, dass die Familie ihn nicht haben wollte. Diese wollten ein braunes Mädchen. Sehr viel später habe ich erfahren, dass es die Familie E…. war. Wie gut, dass Iljoscha das ganze Gegenteil war. Das war unsere Chance, die wir sogleich nutzten. Ich kündigte uns bei Gabi für den nächsten Tag - es war ein Sonntag - an. Wir waren ganz aufgeregt und konnten die Nacht kaum schlafen und verbreiteten die frohe Botschaft auch schon bei unseren Nachbarn.

Das erste Beschnuppern
Am Abend schon das Navi mit Ziel Dorsten programmiert, konnte ich mich mit meiner Mutter am nächsten Morgen auf den Weg machen. Nach fast 2 Stunden, die uns verdammt lang vorkamen, waren wir endlich da. Wir wurden schon an der Türe von einer lauthals bellenden Welpenbande herzlichst begrüßt. Die Hormone spielten bei diesem Anblick total verrückt und ich hatte völlig vergessen, meinen Vater zu informieren, dass wir gut angekommen waren. Dann durfte ich Carlo auf den Arm nehmen. Ich war so überwältigt und habe ihn sofort in mein Herz geschlossen und wußte schon damals, dass ich ihn nie mehr hergeben würde. Auch Gabi war davon überzeugt, dass wir die richtige Familie für Ihren Schützling waren. Ich zeigte ihr noch Foto’s von Carlo’s neuem Zuhause. Besser kann ein Hund wohl kaum aufwachsen. Wir besprachen noch alle Formalitäten und unterschrieben dann den Reservierungsvertrag. Dann war es auch schon wieder an der Zeit die Heimreise anzutreten. Die Stunden vergingen viel zu schnell und uns fiel es schwer, wieder fahren zu müssen. Das war am 08. Juli 2012.

Warten auf Carlo
So, jetzt hieß es nur warten, warten, warten. Trotzdem vergingen diese 2 Wochen wie im Fluge, hatte ich ja noch genug mit meinem Umzug zu tun. Schließlich musste ja alles fertig sein, damit ich dann meine zur Verfügung stehende freie Zeit unserem neuen Familienmitglied widmen konnte. In dieser Zeit wurden natürlich auch noch verschiedene Anschaffungen für Carlo gemacht, wie Körbchen, Spielzeug etc. – alles, was ein Welpe halt so haben  muss. ☺ Natürlich verging kein Tag ohne einen einzigen Gedanken an den kleinen Lippewiesenzwerg. Am liebsten hätte ich ja jeden Tag bei Gabi angerufen, aber das wollte ich ihr nun wirklich nicht zumuten.
 
Einzug in das neue Zuhause  
Endlich ist der Tag gekommen – Sonntag, der 22. Juli 2012. Alle gemeinsam – diesmal ist auch mein Vater mitgefahren – machten wir uns am frühen Vormittag wieder auf den Weg nach Dorsten. Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich glaube, Carlo war der letzte Welpe, der nun in die Ferne auszog. Wir erledigten die restlichen Formalitäten und dann konnten wir uns auch schon wieder auf den Heimweg machen. Gabi begleitete uns noch bis zum Auto, um uns dort mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu verabschieden. Unser Heimweg führte uns noch über Bochum zu meinem Onkel  und meiner Tante, denen wir unser neues Familienmitglied natürlich als erstes vorstellen wollten. Nach einem kurzen Aufenthalt dort, traten wir dann die endgültige Heimreise an. Auch am nächsten Tag konnte ich mich noch ausgiebig mit Carlo beschäftigen, hatte ich mir doch extra einen Tag Urlaub genommen. Es war ein schöner Sommertag, so dass wir fast nur draußen waren. Mein Patenkind kam dann auch noch zu Besuch, um unseren neuen Mitbewohner kennenzulernen.  Wir tobten und spielten und hatten alle 3 sehr viel Spaß. Nach einer Woche Eingewöhnung gingen wir dann auch  regelmäßig zur Hundeschule – zuerst in die Welpengruppe und dann auch noch zur Junghund-Gruppe. Das war unsere gemeinsame Zeit - die wir beide sehr genossen haben - musste ich doch den ganzen Tag arbeiten und hatte in der Woche nicht so viel Gelegenheit, mich mit Carlo zu beschäftigen. Bis heute genieße ich jede freie Minute mit unserem  Lippewiesenzwerg und hoffe, dass diese Zeit nie vergeht.

Schlusswort
Wir lieben unseren kleinen Herzensbrecher über alles und danken Gabi so sehr, dass  Carlo nun schon seit fast 4  Jahren zu unserer Familie gehört. Wir können uns ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen.

Ende





Extrablatt aus dem Jahr 2015

       


Extrablatt aus dem Jahr 2016

         

         


Extrablatt aus dem Jahr 2017

     

   
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